Alexander Koester

1864 Bergneustadt bei Gummersbach - 1932 München

Alexander Koester wurde am 10. Februar 1864 als Sohn eines Strumpffabrikanten in Bergneustadt bei Gummersbach geboren.

Von 1882-1885 absolvierte Koester auf Wunsch seiner Eltern in Wintzheim bei Colmar eine Ausbildung zum Apotheker.
Im Anschluss daran nahm er von 1885-1896 das Studium der Kunst an der Karlsruher Akademie auf, welches er sich mit Hilfe von Portraitaufträgen finanzierte bzw. er beschickte zahlreich Ausstellungen mit seinen Werken.
Ab 1889 unternahm der junge Kunststudent Koester ausgedehnte Reisen, auf denen vor allem bei Wanderungen durch das Inn- und Ötztal unzählige Skizzen entstanden, die als Grundlage für zukünftige Genrebilder dienen sollten. Schon während seiner Ausbildung zum Künstler präsentierte er sich 1891 sehr erfolgreich in einer Berliner Kunstausstellung.
Als freischaffender Künstler ließ er sich ab 1896 mit seiner Familie in dem Südtiroler Ort Klausen nieder, wo er das „Studium vor der Natur“, entdeckte, welches ihn zu einer großen Schaffensproduktivität anregte. Zum wichtigsten seiner Motive wurde dabei die „Ente“. Eine „Landschaft mit Enten“ wurde das erste Mal 1899 in einer Berliner Ausstellung gezeigt, wofür er große Anerkennung und seinen bis heute gültigen Ruf als „Enten-Koester“ erhielt.
Bereits 1904 wurde Koester für das Gemälde „Enten“ mit der Goldmedaille auf der Weltausstellung in St. Louis und 1905 für das Gemälde „Dem Ufer zu“ mit der Goldmedaille II. Klasse des Bayerischen Staats durch den Prinzregenten Luitpold von Bayern ausgezeichnet. 1915, als Klausen zum Kriegsgebiet erklärt wurde, verließ er seine Wahlheimat und zog nach München. Dort ließ er sich nieder, mietete sich dort ein Atelier und richtete sich darüber hinaus ein kleines Atelier an dem naturbelassenen Ammersee ein. Diessen wurde dabei zu seiner zweiten Heimat.

Als angesehener Künstler starb Alexander Koester am 21. Dezember 1932 in München.