1887 Malaga - 1973 Mougins
Pablo Ruiz y Picasso, geboren 1881 in Malaga, gestorben 1973 in Mougins, Südfrankreich. Ausbildung an den Kunstschulen in La Coruna, Barcelona und Madrid, anschließend ist er in Barcelona tätig. 1900 besucht er zum ersten Mal Paris, 1901 und 1902 folgen weitere Aufenthalte. In den Jahren 1901-1904 hält er sich abwechselnd in Paris und Barcelona auf. Es sind ebenfalls die Jahre der „Blaue Periode“. 1904 zieht er nach Paris. Es folgt eine kurze künstlerische Phase, die als „Rosa Periode“ (1905-1906) bekannt ist. 1906 macht er Bekanntschaft mit Georges Braque (1882-1963) und Henri Matisse (1869-1954). Die „Iberische Periode“ Picassos wird in die Jahre 1907-1909 datiert. Die Vollendung des Gemäldes „Demoiselles d’Avignon“ ist ein Vorgriff auf den kommenden Kubismus. 1911-1914 Sommeraufenthalte in Spanien und Südfrankreich u.a. mit Georges Braque, André Derain (1880-1954) und Juan Gris (1887-1927). Seine Reise nach Italien 1917 beeinflusst ihn in seiner künstlerischen Entwicklung, in dem er sich in den Jahren 1920-1924 mit dem Neoklassizismus auseinandersetzt. 1937 malt er sein berühmtestes Gemälde „Guernica“ für den spanischen Pavillion der Pariser Weltausstellung. Während der Besetzung lebt Picasso in Paris. Nach Kriegsende hält Picasso sich vorwiegende in Südfrankreich auf: Antibes, Vallauris (1947-1955), Cannes (1955-1958), Vauvenargues bei Aix-en-Provence (1958-1961), seit 1961 in Mougins, wo er 1973 verstirbt.