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In den Jahren 1907/1908 macht er eine Lehre als Lithograph und belegt parallel dazu Abendkurse in der Kunstgewerbeschule Elberfeld. Ein Stipendium ermöglicht ihm einen weiteren Besuch an der Münchner Kunstakademie bei Angelo Jank (1868-1940) und Franz von Stuck (1863-1928).
Seine Studien setzt er in Paris fort, wo er im Laufe seines Lebens insgesamt 12 Jahre verbringen wird. Bei Ausbruch des Krieges 1914 gelingt es ihm wieder nach Deutschland zurück zukehren, muss aber seine Werke in Frankreich zurücklassen. Während des Krieges ist Eduard Dollerschell als Kriegsmaler in Russland und an der Westfront tätig. Danach kehrt er nach Wuppertal zurück und unternimmt von dort aus zahlreiche Reisen. Die Mappe „Blumen und Tiere“ mit Kaltnadelradierungen von 1927 zeigt sein Können als Radierer. Ab 1931 malt er fast ausschließlich deutsche Landschaften. Trotzdem werden einige seiner Arbeiten als „entartete Kunst“ gekennzeichnet und Werke aus dem Wuppertaler Museum entfernt.
1933 versteckt Dollerschell seine gefährdeten Arbeiten in seinem Atelier, die jedoch wie auch nahezu sein gesamtes Frühwerk dem Bombenangriff im Jahr 1943 zum Opfer fallen. Nach dem Krieg errichtet er in Wülfrath ein Atelier, wo er sich mit Blumenaquarellen, Radierungen und biblischen Szenen befasst. Selbstbildnisse und religiöse Themen durchziehen sein Schaffen.
Eduard Dollerschell
* 1887, Wuppertal 1946, Wuppertal
- Biography
* 1887, Wuppertal, 1946, Wuppertal
(We are sorry, currently only the German version is available)
Eduard Dollerschell wird 1887 in Elberfeld, Wuppertal geboren und verstirbt 1946 in Wülfrath.In den Jahren 1907/1908 macht er eine Lehre als Lithograph und belegt parallel dazu Abendkurse in der Kunstgewerbeschule Elberfeld. Ein Stipendium ermöglicht ihm einen weiteren Besuch an der Münchner Kunstakademie bei Angelo Jank (1868-1940) und Franz von Stuck (1863-1928).
Seine Studien setzt er in Paris fort, wo er im Laufe seines Lebens insgesamt 12 Jahre verbringen wird. Bei Ausbruch des Krieges 1914 gelingt es ihm wieder nach Deutschland zurück zukehren, muss aber seine Werke in Frankreich zurücklassen. Während des Krieges ist Eduard Dollerschell als Kriegsmaler in Russland und an der Westfront tätig. Danach kehrt er nach Wuppertal zurück und unternimmt von dort aus zahlreiche Reisen. Die Mappe „Blumen und Tiere“ mit Kaltnadelradierungen von 1927 zeigt sein Können als Radierer. Ab 1931 malt er fast ausschließlich deutsche Landschaften. Trotzdem werden einige seiner Arbeiten als „entartete Kunst“ gekennzeichnet und Werke aus dem Wuppertaler Museum entfernt.
1933 versteckt Dollerschell seine gefährdeten Arbeiten in seinem Atelier, die jedoch wie auch nahezu sein gesamtes Frühwerk dem Bombenangriff im Jahr 1943 zum Opfer fallen. Nach dem Krieg errichtet er in Wülfrath ein Atelier, wo er sich mit Blumenaquarellen, Radierungen und biblischen Szenen befasst. Selbstbildnisse und religiöse Themen durchziehen sein Schaffen.
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