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Im Alter von 14 Jahren tritt er an der Moskauer Hochschule in die Fakultät für Malerei, Bildhauerei und Architektur ein, wechselt nach zwei Jahren jedoch in die Fakultät für Malerei. Seine Ausbildung setzt er an der Petersburger Kunstakademie fort, die er bereits nach drei Monaten unter den Eindrücken der dort herrschenden Lehrmethoden wieder verlässt. In dieser Zeit entstehen erste Porträts, mit denen er später berühmt wird.
Von 1888 bis 1894 begibt sich Korowin gemeinsam mit dem Freund und Malerkollegen Walentin Alexandrowitsch Serow auf Reisen in den Norden.
Die späteren Arbeiten sind stark geprägt von diesen Reisen. 1896 entwirft er die Dekoration für den Pavillon der Nördlichen Eisenbahn, der nach seinen Entwürfen in Nischni Nowgorod errichtet wird. Auf riesigen Platten malt er Bilder von der Landschaft des Nordens und des Lebens. Die Dekoration des Pavillons ist so erfolgreich, dass Korovin beauftragt wird, für die Weltausstellung 1900 in Paris die künstlerische Gestaltung des russischen Pavillons zu übernehmen. Für die Gestaltung desselben wird er mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Er genießt Weltruhm und seine Werke werden in vielen europäischen Städten ausgestellt.
Um die Jahrhundertwende arbeitet er für Theater und entwirft Kostüme und Dekorationen. Zum Beispiel für "Aida" von Verdi oder G. Bizets“ Carmen. Seine Entwürfe revolutionieren die Bühnendekoration.
Im Jahr 1901 übernimmt er einen Lehrauftrag an der Moskauer Hochschule für Malerei, Bildhauerei und Architektur. Nach der Oktoberrevolution beteiligte sich Korowin aktiv an der Frage der Erhaltung der Kunstdenkmäler und organisiert hierfür Auktionen und Ausstellungen zum Nutzen der Kunstwerke.
Er bereist die Länder Europas und malt auch dort. Hauptsächlich hält er sich aber bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges in Paris auf.
Während des Kriegs wird er von der Russischen Armee als Designer für Camouflage eingezogen. Nach dem Krieg setzt er seine Arbeit am Mariinsky Theater in St. Petersburg fort und kreiert Bühnenbilder für den „Nussknacker“ oder „Schwanensee“ von P.I. Tchaikovsky und die „Walküre“ von Richard Wagner.
Auf Anraten von Anatoli Wassiljewitsch Lunatscharski geht er 1923 ins Ausland und lässt sich in Frankreich nieder. Neben seiner malerischen Begabung besitzt Koworin auch literarisches Talent und beginnt im Exil Erzählungen zu schreiben.
Einen bedeutenden Platz im Schaffen Korowins nimmt Paris ein. Die Stadt, das Leben und die französischen Impressionisten haben stark auf ihn Einfluss genommen.
Korowin verstirbt 1939 in Paris. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des russischen Impressionismus des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Ein Großteil seiner Werke ist im Russischen Museum ausgestellt.
Konstantin Alexejewitsch Korowin (1861. Moskau - 1939 Paris) war Maler, Bühnenbildner und Pädagoge. Sein Bruder war der Maler Sergej Alexejewitsch Korowin
Konstantin Alexejewitsch Korowin
* 1861, Moskau 1939, Paris
- Biography
* 1861, Moskau, 1939, Paris
(We are sorry, currently only the German version is available)
Konstantin Alexejewitsch Korowin wird 1861 in Moskau als Sohn einer alteingesessenen Kaufmannsfamilie geboren. Korovin verstirbt 1939 in Paris.Im Alter von 14 Jahren tritt er an der Moskauer Hochschule in die Fakultät für Malerei, Bildhauerei und Architektur ein, wechselt nach zwei Jahren jedoch in die Fakultät für Malerei. Seine Ausbildung setzt er an der Petersburger Kunstakademie fort, die er bereits nach drei Monaten unter den Eindrücken der dort herrschenden Lehrmethoden wieder verlässt. In dieser Zeit entstehen erste Porträts, mit denen er später berühmt wird.
Von 1888 bis 1894 begibt sich Korowin gemeinsam mit dem Freund und Malerkollegen Walentin Alexandrowitsch Serow auf Reisen in den Norden.
Die späteren Arbeiten sind stark geprägt von diesen Reisen. 1896 entwirft er die Dekoration für den Pavillon der Nördlichen Eisenbahn, der nach seinen Entwürfen in Nischni Nowgorod errichtet wird. Auf riesigen Platten malt er Bilder von der Landschaft des Nordens und des Lebens. Die Dekoration des Pavillons ist so erfolgreich, dass Korovin beauftragt wird, für die Weltausstellung 1900 in Paris die künstlerische Gestaltung des russischen Pavillons zu übernehmen. Für die Gestaltung desselben wird er mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Er genießt Weltruhm und seine Werke werden in vielen europäischen Städten ausgestellt.
Um die Jahrhundertwende arbeitet er für Theater und entwirft Kostüme und Dekorationen. Zum Beispiel für "Aida" von Verdi oder G. Bizets“ Carmen. Seine Entwürfe revolutionieren die Bühnendekoration.
Im Jahr 1901 übernimmt er einen Lehrauftrag an der Moskauer Hochschule für Malerei, Bildhauerei und Architektur. Nach der Oktoberrevolution beteiligte sich Korowin aktiv an der Frage der Erhaltung der Kunstdenkmäler und organisiert hierfür Auktionen und Ausstellungen zum Nutzen der Kunstwerke.
Er bereist die Länder Europas und malt auch dort. Hauptsächlich hält er sich aber bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges in Paris auf.
Während des Kriegs wird er von der Russischen Armee als Designer für Camouflage eingezogen. Nach dem Krieg setzt er seine Arbeit am Mariinsky Theater in St. Petersburg fort und kreiert Bühnenbilder für den „Nussknacker“ oder „Schwanensee“ von P.I. Tchaikovsky und die „Walküre“ von Richard Wagner.
Auf Anraten von Anatoli Wassiljewitsch Lunatscharski geht er 1923 ins Ausland und lässt sich in Frankreich nieder. Neben seiner malerischen Begabung besitzt Koworin auch literarisches Talent und beginnt im Exil Erzählungen zu schreiben.
Einen bedeutenden Platz im Schaffen Korowins nimmt Paris ein. Die Stadt, das Leben und die französischen Impressionisten haben stark auf ihn Einfluss genommen.
Korowin verstirbt 1939 in Paris. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des russischen Impressionismus des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Ein Großteil seiner Werke ist im Russischen Museum ausgestellt.
Konstantin Alexejewitsch Korowin (1861. Moskau - 1939 Paris) war Maler, Bühnenbildner und Pädagoge. Sein Bruder war der Maler Sergej Alexejewitsch Korowin
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