Aktuelle Ausstellung

KARL SCHMIDT-ROTTLUFF 

Zwei Meisterwerke – eine Holztafel
Die Hagener Sammlung Franz Zöllner

Als wir die ersten Aquarelle von Karl Schmidt-Rottluff aus der Sammlung Franz Zöllners erstmals in Händen hielten, spürten wir Großes. Wir ahnten aber nicht, welch bedeutendes Geschenk aus dieser Sammlung noch auf uns zukommen würde: die beiden Gemälde Katholische Probsteikirche St. Patrokli, Soest und Dame mit Hut von Karl Schmidt-Rottluff.

Als zentrale Werke des Malers sind sie eine herausragende Entdeckung in der mehr als 35-jährigen Geschichte unserer Galerie. Diese beiden Hauptwerke des Mitgründers der Künstlergruppe Brücke kommen aus einer bedeutenden deutschen Privatsammlung. Es sind wahre Juwelen einer Expressionisten-Sammlung, die sich aus einem sehr intensiven und persönlichen Kontakt des Sammlers zu den Brücke-Künstlern, so auch zu Karl Schmidt-Rottluff, aufbaute.

Die beiden Ölgemälde erscheinen nun erstmalig auf dem Kunstmarkt, sind also marktfrisch sowie von einmaliger musealer Qualität und einzigartiger Schönheit. Gerade diese außerordentliche Stellung macht sie unvergleichlich. Umso wichtiger war uns eine grundlegende wissenschaftliche Beurteilung der Gemälde. Die Ergebnisse dieser fundierten Auseinandersetzung mit den Werken und den Quellen erscheinen in einer begleitenden Publikation. Sie sollen Ihnen einen exklusiven Einblick in zwei einzigartige Gemälde und zwei einzigartige Persönlichkeiten geben – den Künstler und seinen Sammler.


Ausstellungskatalog

KARL SCHMIDT-ROTTLUFF
Zwei Meisterwerke – eine Holztafel
Die Hagener Sammlung Franz Zöllner

Nr. 03/2018
Katalog kostenlos
5,- Euro Versandkosten

Impressionen zur Ausstellung

Die Ausstellung „Zwei Meisterwerke – eine Holztafel“ ist im Obergeschoss unserer Galerie zu sehen. Neben den Biografien von Karl Schmidt-Rottluff und dem Sammler Franz Zöllner sind Briefe, Fotos und andere Werke der Kunstsammlung Zöllner ausgestellt. Einen ersten Eindruck  vermitteln folgende Bilder. Sie ersetzen aber keinenfalls die Meisterwerke im Original zu sehen. Wir freuen uns über Ihren Besuch in unserer Galerie und nehmen uns gerne Zeit um Sie durch die Ausstellung zu führen.




Neuerwerb

2018

Neuerwerb 2018

Pünktlich zum Münchner Kulturherbst präsentieren wir Ihnen in unseren Ausstellungsräumen die Neuerwerbungen des letzten Jahres. Wir zeigen eine beinahe programmatische Werkschau unseres aktuellen Galerierepertoires mit Exponaten von gewohnt herausragender Qualität und bester Provenienz. Wieder im Programm sind Gemälde von Gabriele Münter, Paula Modersohn-Becker, Pablo Picasso und Arnold Balwé, zu welchen Sie Näheres beim Durchblättern unseres Katalogs erfahren können. 

Gerne führen wir Sie bei Ihrem Besuch persönlich durch die Ausstellung vorbei an hochkarätigen Kunstwerken der prominentesten Künstlerpersönlichkeiten der Klassischen Moderne. Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Kommen!




Vergangene Ausstellungen

2018

OSKAR MULLEY. Ein Leben in Bildern.

Oskar Mulley wirft mit seinen Gemälden die Frage nach der menschlichen Existenz und deren Behauptung gegenüber drohenden Naturgewalten auf. Gleichzeitig strahlen die monumentalen Werke große Tiefe, Ruhe und Kraft aus. Hochgelegene Bergdörfer, Bauernhöfe und Kapellen rückt der Künstler in seinen Kompositionen an den Rand steiler Abhänge und erzeugt so die den Bildern eigene Dramatik.

Während die Tiefenwirkung dieser Werke, den Betrachter in die Welt der Berge eintauchen lässt, ermöglichen Fotografien Einblicke in das Leben und das Umfeld des Künstlers. Fotos von Stationen und Momenten aus Mulleys Zeit an der Akademie in Wien, aus Kufstein und seinen späteren Jahren in Garmisch-Partenkirchen zeichnen das Bild eines sich selbst bewussten Menschen und Malers.

2017

Kunst ist unser Leben –
35 Jahre Galerie Schüller

„Wie sind Sie zur Kunst gekommen?“, diese Frage wird Wolfgang Schüller immer wieder gestellt. Ein Jubiläum ist ein guter Anlass, dies zu beantworten, schließlich ist die Entstehungsgeschichte unserer Galerie recht ungewöhnlich. Daher erzählt Wolfgang Schüller in unserem Jubiläumskatalog sehr persönlich über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft unserer Galerie.

Unsere Leidenschaft für Kunst ist der Antrieb, die „Schatzkammer“ unserer Galerie immer wieder neu zu füllen, mit hochwertigen Kunstwerken bester Provenienz. Deshalb stehen auch unsere aktuellen Neuerwerbungen im Mittelpunkt unserer Jubiläumsausstellung, die wir in unseren Räumen und im Jubiläumskatalog zeigen. Zu jedem Werk können Sie Bemerkenswertes in unserem Katalog nachlesen. Gerne führen Sie auch bei Ihrem Besuch in unserer Galerie persönlich durch die Ausstellung. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Genuss mit allen Sinnen –
Max Lacher in München

So lebensfreudig und mannigfaltig talentiert der Münchner Künstler Max Lacher zu Lebzeiten ist, so humorvoll und breit gefächert präsentiert sich sein Oeuvre. Fresko, Stuccolustro und Glasurkeramik. Mischtechnik, Radierung und Monotypie. Steinintarsie, Glasschliff und Hinterglasmalerei. Diese bildnerischen Techniken veranschaulichen nur beispielhaft die technische Vielfältigkeit und Versiertheit des experimentierfreudigen Künstlers. 

Unvergesslich hat sich Max Lacher in das Münchner Stadtbild gearbeitet und erfährt, von tausenden Besuchern täglich gesehen, in den letzten Jahren zunehmend an öffentlicher Wertschätzung. Seien es die dekorativen Reiterfresken der Alten Hauptpost an der Münchner Staatsoper, die Fassade des Donisl am Marienplatz oder das Apokalypse-Fenster im Münchner Frauendom. Damit nennen wir nur ein paar seiner zahlreichen Werke im öffentlichen Raum, mit denen Max Lacher das Münchner Stadtleben mit Herz, Charme und Humor bereichert hat. 

Die in unserer Schau gezeigten Arbeiten auf Leinwand, Karton, Papier und Glas sind wie dafür geschaffen, den historischen Zeitgeist in unsere heutigen Wohnräume zu transportieren und uns auch hier mit allen Sinnen zu berühren.

Ein Rendezvous mit Malerinnen der Jahrhundertwende

Ein Studium an einer europäischen staatlichen Kunstakademie war für Frauen um 1900 nicht möglich. Teure Privatschulen und Privatlehrer, waren die einzige Möglichkeit sich zur Kunstmalerin ausbilden zu lassen. Meist ernteten die Malerinnen für ihre Arbeit nur Hohn und in der Öffentlichkeit wurden sie spöttisch „Malweiber“ genannt. Wille, Energie und Unbeirrbarkeit waren nötig, um den Beruf der Künstlerin zu erlernen und auszuüben. In den Biografien von Gabriele Münter, Paula Modersohn-Becker und Käthe Kollwitz erkennen wir diese Charaktereigenschaften. Diese Malerinnen sind, trotz ihrer unterschiedlichen Darstellungsweisen, beispielhafte Zeuginnen ihrer Zeit. Die Werke dieser Künstlerinnen, die wir in der Galerie präsentieren, weisen Zusammenhänge zwischen den Lebenssituationen und dem bildhaft Dargestellten auf. Bei einem Besuch in unserer Galerie, wird unsere Kunsthistorikerin Ihnen gerne diese Verbindungen erläutern.

2016

Faszination Farbe – Hans Purrmann ins Licht gerückt

02.12.2016 – 30.04.2017

Zum 50. Todestag eines der bedeutendsten Koloristen des 20. Jahrhunderts rücken wir Werke des Malers in neues Licht. Wir spüren Zusammenhänge zu den großen Impressionisten wie Max Liebermann und Lovis Corinth auf ebenso wie zu Vertretern der Künstlervereinigung „Scholle“. 

2015

Herbstausstellung 2015  – Alles bleibt ganz anders.

19.11.2015

Nach dem Umbau zeigen wir die neuen Räumlichkeiten der Galerie und präsentieren die Neuerwerbungen.

2014

Herbstausstellung 2014 - Sonderausstellung Bergwelten

04.11.2014 – 31.01.2015

Die alpine Bergwelt Mulleys und Waldes wird der asiatisch inspirierten Bergwelt Werner Hahns gegenübergestellt. Das klassische Tafelbild der westlichen Welt wird mit dem Rollbild der östlichen Hemisphäre konfrontiert. 

2014

Richard Strauss - Otto Pippels malerische Hommage an die Musik

06.06.2014 – 02.08.2014

Ausstellung "Richard Strauss - Otto Pippels malerische Hommage an die Musik" und Neuerwerbungen der Galerie mit Werken von Marc Chagall, Franz Marc, Gabriele Münther, Paula Modersohn Becker u.a.m.