Aktuelle Ausstellung

Genuss mit allen Sinnen – Max Lacher in München

So lebensfreudig und mannigfaltig talentiert der Münchner Künstler Max Lacher zu Lebzeiten ist, so humorvoll und breit gefächert präsentiert sich sein Oeuvre. Fresko, Stuccolustro und Glasurkeramik. Mischtechnik, Radierung und Monotypie. Steinintarsie, Glasschliff und Hinterglasmalerei. Diese bildnerischen Techniken veranschaulichen nur beispielhaft die technische Vielfältigkeit und Versiertheit des experimentierfreudigen Künstlers. 

Unvergesslich hat sich Max Lacher in das Münchner Stadtbild gearbeitet und erfährt, von tausenden Besuchern täglich gesehen, in den letzten Jahren zunehmend an öffentlicher Wertschätzung. Seien es die dekorativen Reiterfresken der Alten Hauptpost an der Münchner Staatsoper, die Fassade des Donisl am Marienplatz oder das Apokalypse-Fenster im Münchner Frauendom. Damit nennen wir nur ein paar seiner zahlreichen Werke im öffentlichen Raum, mit denen Max Lacher das Münchner Stadtleben mit Herz, Charme und Humor bereichert hat. 

Die in unserer Schau gezeigten Arbeiten auf Leinwand, Karton, Papier und Glas sind wie dafür geschaffen, den historischen Zeitgeist in unsere heutigen Wohnräume zu transportieren und uns auch hier mit allen Sinnen zu berühren.


Ausstellungskatalog

Genuss mit allen Sinnen – Max Lacher in München

Nr. 02/2017
Katalog kostenlos
5,- Euro Versandkosten

Unser Film zur Ausstellung

Gekonnt hat der Fotograf und Filmemacher Stefanos Notopoulos die Stimmung der Lacher-Bilder für unseren Katalog eingefangen und bereichert die Ausstellung mit einem eigens hierfür gedrehten Film. Wie Max Lachers Kunst am Bau bewegt sich unser Film zur Ausstellung erfrischend abseits von den gängigen Wegen. Mit seinem filmischen Spaziergang durch München holt der Film Lachers Kunst am Bau und das sie umgebende städtische Leben in unsere Galerie. Auf der Projektionsfläche in unseren Räumlichkeiten und hier online auf unserer Homepage zu sehen.




Vergangene Ausstellungen

2017

Ein Rendezvous mit Malerinnen der Jahrhundertwende

Ein Studium an einer europäischen staatlichen Kunstakademie war für Frauen um 1900 nicht möglich. Teure Privatschulen und Privatlehrer, waren die einzige Möglichkeit sich zur Kunstmalerin ausbilden zu lassen. Meist ernteten die Malerinnen für ihre Arbeit nur Hohn und in der Öffentlichkeit wurden sie spöttisch „Malweiber“ genannt. Wille, Energie und Unbeirrbarkeit waren nötig, um den Beruf der Künstlerin zu erlernen und auszuüben. In den Biografien von Gabriele Münter, Paula Modersohn-Becker und Käthe Kollwitz erkennen wir diese Charaktereigenschaften. Diese Malerinnen sind, trotz ihrer unterschiedlichen Darstellungsweisen, beispielhafte Zeuginnen ihrer Zeit. Die Werke dieser Künstlerinnen, die wir in der Galerie präsentieren, weisen Zusammenhänge zwischen den Lebenssituationen und dem bildhaft Dargestellten auf. Bei einem Besuch in unserer Galerie, wird unsere Kunsthistorikerin Ihnen gerne diese Verbindungen erläutern.

2016

Faszination Farbe – Hans Purrmann ins Licht gerückt

02.12.2016 – 30.04.2017

Zum 50. Todestag eines der bedeutendsten Koloristen des 20. Jahrhunderts rücken wir Werke des Malers in neues Licht. Wir spüren Zusammenhänge zu den großen Impressionisten wie Max Liebermann und Lovis Corinth auf ebenso wie zu Vertretern der Künstlervereinigung „Scholle“. 

2015

Herbstausstellung 2015  – Alles bleibt ganz anders.

19.11.2015

Nach dem Umbau zeigen wir die neuen Räumlichkeiten der Galerie und präsentieren die Neuerwerbungen.

2014

Herbstausstellung 2014 - Sonderausstellung Bergwelten

04.11.2014 – 31.01.2015

Die alpine Bergwelt Mulleys und Waldes wird der asiatisch inspirierten Bergwelt Werner Hahns gegenübergestellt. Das klassische Tafelbild der westlichen Welt wird mit dem Rollbild der östlichen Hemisphäre konfrontiert. 

2014

Richard Strauss - Otto Pippels malerische Hommage an die Musik

06.06.2014 – 02.08.2014

Ausstellung "Richard Strauss - Otto Pippels malerische Hommage an die Musik" und Neuerwerbungen der Galerie mit Werken von Marc Chagall, Franz Marc, Gabriele Münther, Paula Modersohn Becker u.a.m.