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Erich Heckel

* 1883, Döbeln 1970, Radolfzell

Erich Heckel
  • Biografie

* 1883, Döbeln, 1970, Radolfzell

Erich Heckel
Nach einem anfänglichen Architekturstudium in Dresden, bildete Erich Heckel sich autodidaktisch als Maler weiter. Im Juni 1905 gründete er zusammen mit Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl in Dresden die Künstlergruppe „Brücke“. Dort ging er eine enge Ateliergemeinschaft mit Kirchner ein. 1911 zog er nach Berlin, dem modernen Zentrum der Kunst. 1913 löste sich die „Brücke“ auf. Im gleichen Jahr folgte seine erste Einzelausstellung in Berlin bei Fritz Gurlitt. Nach Kriegsende wurde er Gründungsmitglied des „Arbeitsrats für Kunst“. Später wurde er Mitglied der Ankaufskommission der Berliner Nationalgalerie. 1937 erhielt er Ausstellungsverbot. Seine Kunst galt als „entartet“ und wurde aus den deutschen Museen beschlagnahmt. 1939 wurden einige seiner Werke in Berlin verbrannt. 1952–1969 gehörte er dem Vorstand des „Deutschen Künstlerbundes“ an. Anlässlich seines 70. und seines 80. Geburtstags wurden mehrere große Retrospektiven organisiert.