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Fritz Winter
* 1905, Altenbögge 1976, Herrsching
- Biografie
* 1905, Altenbögge, 1976, Herrsching
Nach einer Elektrikerlehre beginnt Fritz Winter sich ab 1924 zunehmend künstlerisch zu betätigen. 1927 bewirbt er sich auf Empfehlung seines Zeichenlehrers beim Staatlichen Bauhaus in Dessau. Seine Lehrer dort sind Josef Albers (1888–1976), Wassily Kandinsky (1866–1944) und Paul Klee (1879–1940). Den Lebensunterhalt verdient er sich nebenher mit Arbeit für Oskar Schlemmers (1888–1943) Bühnenabteilung. Später erhält er ein Stipendium der Stadt Dessau und beendet das Studium mit Belobigung. Ab 1929 stellt er regelmäßig aus. Deutschlandweit erwerben Museen seine Werke. Nachdem er 1931 einen Lehrauftrag an der Pädagogischen Akademie in Halle an der Saale annimmt, wird ihm dieser mit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten 1933 wieder entzogen. 1937 werden seine Arbeiten als „entartet“ aus Museen beschlagnahmt. Nach dem Krieg gehört er zu den Begründern der Künstlergruppe ZEN 49 in München. 1955 erhält er einen Ruf an die Hochschule für Bildende Künste in Kassel. Ab 1950 wird er mit verschiedenen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Er gilt als einer der bedeutendsten Maler der modernen Abstraktion.